02.06.2011

Tag 11 - Etosha Nationalpark


eher selten: rotes Flechtenfeld
hier im Etosha Nationalpark 
(Flechte = Symbiose aus Alge und Pilz)


Um 6 Uhr morgens sind wir wach. Wir packen und gehen zum Frühstücken, auch das Frühstücksbuffet ist richtig umfangreich und es gibt fast alles. Der Koch ist auch wieder da und macht frisch Eierspeisen je nach  Wunsch. Im Souvenirshop kaufen wir noch Postkarten und Briefmarken. Vor uns liegen 150 km quer durch den Etoshapark bis zum Lindquist Gate und dann raus noch ca. 8 km bis zur nächsten Lodge wo wir sogar zwei Nächte verbringen. Mit viel Wasser, Kamera im Anschlag und Fernglas ausgerüstet fahren wir los auf Elefanten und Nashornjagd. Das Fernglas war übrigens eine lohnende Anschaffung, die es uns ermöglichte auch weit entfernte Tiere zu beobachten.

Als wir Elefantenspuren entdecken, also grosse Kackhaufen und runtergerissene Äste und Zweige und auch Spuren am Boden ist die Freude gross und wir folgen dieser Spur und hoffen hinter jeder Strassenbiegung die Herde zu sehen. Leider vergebens, immer wieder verliert sich die Spur im Dickicht und wir sehen und hören Sie nicht. Auch das warten an Wasserlöchern ist vergebens, die Dickhäuter bleiben für uns unsichtbar.
 Elefantenkacke auf der Strasse...

...abgerissene Äste auf der Strasse....

 ...Elefantenspuren...Aber Kein Elefant!!!


Wir fahren sämtliche Wasserlöcher und den Rhinodrive ab und leider absolut erfolglos. Weder Nashörner noch Elefanten lassen sich sehen! Ganz schön enttäuschend…

Dafür gibts viele andere Tiere die so auf den Strassen unterwegs sind:
 Zebras...

 ...latschen immer auf der Strasse...

 statt Nashörnern gibts Perlhühner...

 ...und Perlhühner und Springböcke

Springbock

Zebra

Nach Zwischenstopps im Namutoni Resort und im Halali Resort, wo wir auch eine schöne grosse Holzmaske als Souvenir kaufen, verlassen wir nachmittags den Etosha Nationalpark und fahren zur Mushara Lodge. Dort werden wir wieder fröhlich begrüsst, bekommen den Begrüssungsdrink und auch wieder die Einweisung was die Lodge so anbietet. Also wie immer – ein Traum einer Lodge und die Angestellten lernen sogar Deutsch. Das einzige Manko – Stinkkäferbefall. Die sind wirklich überall, kleine Käfer die man nicht kaputt machen darf, weil sie dann furchtbar stinken. Naja, dafür kann die Lodge ja nix.


Namutoni Resort im Etosha Nationalpark




Das Haupthaus der Mushara Lodge  ist riesig und sehr stilvoll, viele Couchecken, eine lange Esstafel, einen offenen Kamin, eine kleine Bibliothek (mit Internetanschluss!), ein Souvenirshop und eine Bar. Alles in schwarz/weiß und Naturtöne gehalten. Dahinter gibt es den offenen, verglasten Speiseraum mit der grossen Terrasse. Einfach wieder Wow!

 Bibliothek
 
Blick ins Haupthaus

Auch hier wohnen wir in Chalets, und die sind auch echt Luxus pur. Die Einrichtung ist echt toll. Auch hier stehen Schwarz/Weiss und Naturtöne im Vordergrund. Grosses Himmelbett, Sessel und Tisch, Kühlschrank, Eurosteckdosen (das ist in Namibia echt Luxus!), ein stilvolles Bad mit edlem Waschtisch, teuren Kosmetikartikeln und einem Duschtempel (mind. für 4 Personen). Das Ambiente ist sehr wirklich edel. Glücklicherweise ist unser Chalet fast Stinkekäferfrei – da haben wir von unseren Schweizern (die auch hier sind) anderes gehört.

 Unsere Unterkunft
 

Waschbecken -  puristisch schön

Unser gemütliches Bett

Die Lodge ist eine grosse Gartenanlage mit Chalets, viel Wiese und einem Pool. Die Wege zwischen den Chalets und dem Haupthaus sind beleuchtet und es gibt hier Warzenschweine die überall herumlaufen. Vor denen hab ich echt Respekt. (siehe unter: Link zur Mushara Lodge)

Als die Schweizer eintreffen halten wir ein Schwätzchen und beschließen abends wieder einen Tisch zu machen und zusammen zu essen. Nach einer echt langen und ausgiebigen Dusche setzen wir uns dann bis zum Abendessen mit unseren Laptops in die Bibliothek und nutzen das Internet.

Wie nicht anders zu erwarten war das Essen hier auch wieder ein sehr leckeres 3-Gänge-Menü und schmeckte richtig fein. Nachdem Essen tranken wir alle gemeinsam einen Amarula am offenen Kamin und gehen wieder früh zu Bett. Wir hatten eine Morgenpirsch gebucht die um 6 Uhr los ging. Wir wollten doch noch einmal auf Elefantenjagd in den Etoshapark und diesmal mit einem Profi. Unsere Schweizer fuhren selbst auch morgens los.

Als wir ins Zimmer zurückkommen ist auch unser Bett schon zum schlafen hergerichtet, was für ein Service

Gute Nacht, und weiter gehts am nächsten früh zur Morgenpirsch in den Etosha Nationalpark...

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