11.11.2012

Canada Nationalparkroute - Banff



 Canada

Das war eine der Reisen, die ganz oben auf unserer Wunschliste stand. Mit dem Camper durch die Rocky Mountains. Anfänglich war uns noch nicht ganz klar wie die Route aussehen würde, aber Dank einem Tip haben wir uns dann den richtigen Reiseführer dafür besorgt (den Routenreiseführer Nationalparkroute Kanada). In dem Buch findet man die komplette Route mit Nebenrouten in Abschnitten, detaillierte Beschreibungen, Übersichtskarten, Informationen zu Übernachtungen (incl. Campgrounds). Wir haben nur das  Hotel für die erste Nacht reserviert, sonst haben wir nichts vorgebucht. "Wir" das waren: Mein Mann und ich, meine Freundin Bridget und mein Schwager aus USA

Unsere Route sah so aus:
Calgary - Banff - Jasper - Mount Robson - Clearwater - Kamloops - 
Revelstoke - Golden -  Lake Louise - Calgary


Wir sind aus Zeitgründen nicht die ganze Route aus dem Reiseführer gefahren und haben Vancouver ausgelassen. Das werden wir aber mal extra nachholen auf einer zweiten Tour.

 Am Flughafen - die Nacht zuvor wurde gestreikt, 
Feldbetten für die Passagiere

Traditionelles Abflug essen am Flughafen
Leberkäse statt Weisswürste (die waren schon aus!)

 ...aber ein Radler schmeckt auch vormittags

Mittags ging es also los. Wir flogen nach Chicago und dann weiter nach Calgary.
 (Anm: das würde ich niiiiie wieder machen, USA hat den Transfer abgeschafft, das bedeutet einreisen in USA, Koffer holen, neu einchecken, nochmal Security und dann erst weiterfliegen. Nur für das Umsteigen in USA braucht man die ESTA. Uns kostete das Umsteigen neben einer Wartezeit bei der Imigration von 1,5 Stunden auch viele Nerven. Wenn unser Weiterflug keine Verspätung gehabt hätte, wäre es echt eng geworden und die Weiber bei der Imigration hatten überhaupt kein Verständnis das man es eilig hatte - Dickes fettes No go für USA!!!! Nur noch Zwischenstopp in Canada z.B. Toronto). In Calgary hat man den Spass der Einreise nach Kanada übrigens ein zweitesmal.

Film kucken im Flugzeug - 
Snowwhite and the Hundsman

 Snack für Zwischendurch
Coke zero und Pretzels
 
7 Stunden später - über den Wolken irgendwo in USA
oder Canada - noch 3 Stunden bis Chicago

Nach 16 Stunden waren wir (zu dritt)  dann also in Calgary. Mit dem Shuttlebus von unserem Hotel (da muss man kurz anrufen) ging es dann in unser Super 8 Motel (Link: Super8 Calgary-airport), wo wir dann erschöpft ins Bett fielen. 


Tag 1 Calgary - Banff

Blick aus dem Motelfenster am ersten Morgen

Morgens begrüßte uns herrlicher Sonnenschein und es gab im Hotel auch ein nettes kleines Frühstück.
Da wir erst mittags den Camper übernehmen konnten, und mein Schwager aus USA auch mittags erst ankam, liefen wir drei nochmal ein wenig durch die Gegend und als mein Schwager auch da war, gingen wir mit allem Gepäck  rüber zur Mietstation (war genau gegenüber vom Hotel) von Cruise Canada. 

Frischgebackene Waffeln, die waren sehr lecker
und ansonsten wie üblich Teller, Becher, Besteck - alles aus Plastik.

Im Motel - warten in der Lobby
 
Cruise Canada in Calgary

Nach der Übernahme hieß es dann einkaufen gehen. Wir haben uns zu Hause bereits eine Liste geschrieben was wir an Grundausstattung und Lebensmitteln brauchen. 

(Anm.: Wir übernahmen von anderen Urlaubern, die Ihren Camper zurückbrachten noch restliche Putzmittel und Lebensmittel. Ausserdem boten sie uns verbilligt den Nationalparkausweis an. Sie versicherten uns das nie überprüft wird, was für ein Name auf der Rückseite steht. Der Pass wird an den Rückspiegel gehängt.Und es war echt ein gutes Geschäft - es hat wirklich keiner den Ausweis überprüft somit haben auch wir bei der Rückgabe des Campers diesen Ausweis auch wieder weiter verkauft)

Nach unserem Einkauf in Calgary fuhren wir dann weiter über Canmore nach Banff (ca. 120 km). Unser Plan war in Canmore zur Besucher-Information zu gehen, aber diese hatte leider geschlossen. Aber stattdessen nutzten wir die Zeit und besuchten den Wochenmarkt, besorgten uns canadische Telefonkarten für die Smartphones (für Internetempfang) und gingen ins Mountain Mercato einen Espresso trinken (angeblich the Best Coffee in Town) (*Webseite*).

Caffee Bar im Mountain Mercato

Kronleuchter

Der Markt vom Mountain Mercato hat viele Delikatessen!

Mainstreet in Canmore
  
Ziel erreicht

Weiterfahrt nach Banff zu unserem ersten Campground, dem Tunnel Mountain. Wir mussten am Entrance Kiosk anstehen, da wir nicht die einzigen waren die abends um diese Zeit dort einchecken wollten. Wir bekamen unseren Stellplatz zugewiesen (auf dem Tunnel Mountain Trailer Court) - leider gab es hier keine Grillplätze, deshalb kochten wir im Camper und aßen im Freien. Auch wenn es tagsüber schönes Wetter war, wurde es abends nach Sonnenuntergang schon kalt, deshalb verbrachten wir dann auch Teile des abends im Camper. Nicht weit von unserem Stellplatz entfernt waren die Duschen und Wachräume. Diese waren ordentlich und sauber.

Tag 2 Banff


Sonnenaufgang auf dem Campground

Der erste Morgen auf einem Campground. Am frühen Morgen (dank Jetlag waren wir um 5 Uhr wach) konnten wir Teile der Felsmassive der Rockys schon von unserem Stellplatz aus sehen. Sie wurden von der aufgehenden Sonne angestrahlt und blitzten rötlich hinter den Bäumen und am Ende der Zufahrt zu unserem Stellplatz hervor. Ich war sofort begeistert von der landschaftlichen Schönheit. Nach einem Frühstück und einer heißen Dusche, faßten wir den Entschluss in den Ort Banff reinzufahren. Auf unserem Plan stand neben der Besichtigung des Ortes, mit der Gondel auf den Sulphur Mountain zu fahren, das Banff Springs Hotel und die Bow Falls zu besuchen.


Berg im Hintergrund bei Sonnenaufgang


Gesagt - getan. Also sind wir früh morgens rein nach Banff und wir haben mit unserem 10m langen Camper sogar einen Parkplatz auf der Bear Street vor dem Whyte Museum of the Rocky Mountains bekommen. Wir sind dann gegenüber durch eine Passage zur Banff Avenue gelaufen. In der Passage hatte ein Cafe und eine Shop bereits geöffnet, in dem wir erstmal stöberten. Dann sind wir die Banff Avenue entlang geschlendert, haben einen Kaffee in der Sonne getrunken und uns kurz in der Touristeninformation ein paar Infos zu Helikopterflügen, Quadfahrten und Ziplinern geholt. Also Banff ist echt sehenswert und machte richtig Spass. (Anm: In einem Shop hat mein Shaun dann seinen neuen Kumpel Bruce getroffen und von ihm dann seinen roten Canada-Hoody geschenkt bekommen ;-))*Klick hier*)


Und hier die Eindrücke vom schönen Banff:


In der Banff Ave:

















The Fudgery (Banff Ave);




Süsses wird hier frisch gemacht!



Fudge, Glacier, Ice Fields, Clusters

Bearpaws
 
Mountain


 Evelyns Coffee Bar:

Capuccino

Evelyns Coffee Bar Innenansicht

 Knapp 20 Kaffeesorten zur Auswahl

Wegweiser in der Banff Ave


Explore the Rockys - Teil 1.
Wir fuhren dann weiter zu der Gondelstation und mit der Gondel ging es dann hoch auf den Sulphurmountain. (Anm: wir kauften gleich ein Kombi-Ticket welches gleich die Gletscher Tour beinhaltete) Oben angelangt sind wir auf den Holzwegen auf den Gipfel des Sulphur Mountains gelaufen. Dort hat man die Cosmic Ray Station als kleines Museum erhalten. Mit dieser Wetterstation wurden kosmische Strahlungen studiert. Das Wetter war phantastisch. Wir hatten in über 2.300m Höhe einen tollen Blick über Banff und die Rocky Mountains. In dem Selbstbedienungsrestaurant oben in der Gondelstation machten wir eine kleine Brotzeit (Sandwiches mit Pommes und Salat plus einem kühlen Bier) bevor wir wieder zurück ins Tal kehrten.

Talstation

Blick auf den Gipfel aus der Gondel

Bergstation


Cosmic Ray Station
Auf dem Gipfel des Sulphur Mountain



Schild an der Cosmic Ray Station


 Innenansicht Cosmic Ray Station

(seit 1981aufgehoben)








Bow River unterhalb der Fälle

Zu Fuß liefen wir am Golfplatz entlang zum Banff Springs Hotel.
Dies ist das erste Touristenhotel gewesen und heute das Wahrzeichen von Banff. Das Hotel ist einem schottischen Schloss nach empfunden. Entsprechend begehrt ist es auch (obwohl man heute für eine Übernachtung rund 250 Euro pro Nacht bezahlen müsste). Wir haben nicht darin gewohnt, sind aber im Garten und auch im Hotel rumgelaufen und konnten zumindest ein paar Bilder machen.(*Zur Webseite Hotel*). (Anm: mein Mann und mein Schwager haben hier früher - vor meiner Zeit - ganze 2 Wochen in diesem Hotel gewohnt als sie hier zum Skifahren waren - echt zum neidisch werden).



Blick von einem Green zum nächsten - ganz schön weit

Blick vom Garten zum Hotel hoch (Rückseite)

 
Lobby des Banff Springs Hotel

Leuchter in der Lobby
 
Leuchter in den Gängen

In den Gängen
Saal für eine Hochzeit eingedeckt

Wir ließen den Abend dann auf dem Campingplatz mit einem leckeren Hühnchengeschnetzeltes und einem Salat ausklingen.

Essen am Camper

Eure
Princess

Und am nächsten Tag ging es weiter zum Jasper Nationalpark...*Klick hier*

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

thanks for sharing.